12 Februar 2016

{Rezension} Red Rising, Pierce Brown

Titel: Red Rising
Autor: Pierce Brown
Erschienen am: 27. Oktober 2014
Verlag: Heyne
Seiten: 558
Format: Paperback
Reihe: Red-Rising Saga
Preis: 12,99€
Rezensionsexemplar

Klappentext

In einer Welt, die
dich belügt, musst du selbst
zum Lügner werden

Darrows Welt ist brutal und dunkel. Wie alle Roten schuf-
tet er in den Minen des Mars, um ein Leben auf der Ober-
fläche des Planeten möglich zu machen. Doch dann wird
seine große Liebe getötet, und Darrow erfährt ein schreck-
liches Geheimnis: Der Mars ist längst erschlossen, und die
Oberschicht, die Goldenen, leben in dekadentem Luxus.
Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein,
in dem die Elite herangezogen wird. Er will einer von ihnen
werden - um sie dann vernichtend zu schlagen.

Erster Satz

"Ich hätte in Frieden leben können."

Meine Meinung

Das Cover

Das Cover finde ich zum einen ziemlich passend, da die Flügel und das Feuer in dem Buch auch eine gewisse Rolle spielen. Es ist schlicht gehalten, jedoch schafft der rote, in Flammen aufgehende, Flügel einen schönen Kontrast zum Hintergrund. Klar, es gibt schönere Covers, aber es gibt auch viiiiel Schlimmere :D

Der Schreibstil

Den Schreibstil von Pierce Brown finde ich ziemlich schön zu lesen. Er schreibt auf eine witzige und ironische Art und Weise und das ein oder andere Mal hat er mich dadurch auch zum Schmunzeln gebracht. Es werden viele - meistens aber nur aus Spaß und Ironie, wie unter Freunden halt - Schimpfwörter benutzt. Am Anfang konnte ich nicht so viel mit dem Schreibstil anfangen, da Pierce Brown, meiner Meinung nach, besser Kampfszenen, als "Liebesgeschichten" beschreiben kann. 
Dadurch, dass er Kampfszenen gut beschreiben kann, kann ich direkt sagen, dass er die Spannung gut verdeutlicht und auch relativ hält. 

Die Charaktere

Darrow war mir von Anfang an irgendwie sympatisch. Er ist ein Kämpfer und das will er auch jedem beweisen. Er hat seine Frau, die er liebt, dann stirbt sie (warum, sag ich jetzt natürlich nicht ;)) und er will selbst sterben. Dadurch wird auch dargestellt, dass seine Liebe aufrichtig war, was man ihm aber auch so angemerkt hat. Jedoch ist er ziemlich naiv und fällt auf jede, ungelogen JEDE, Falle rein, die ihm gelegt wird und es fällt ihm immer zu spät auf.
Cassius war mir ein bisschen zu durchschaubar. Ich konnte mir immer denken, was er machen würde und das finde ich nicht so klasse, weil ich möchte ja auch ein bisschen Überraschung in einem Buch haben, oder nicht? :D
Die anderen Charaktere waren alle sehr ausführlich, aber nicht so ausführlich, dass es sich gezogen hätte, beschrieben. 

Die Story

Ja, der Klappentext hört sich auf jeden Fall wie Klischee an. Liebesgeschichte, Frau stirbt, Mann will Frau retten, bla bla bla. So ist es aber überhaupt nicht gewesen, was mich auch positiv überrascht hat. Ich finde, dass die Story besser war, als ich sie mir erhofft habe. Ich habe mit etwas anderem gerechnet, aber wie Pierce Brown das gelöst hat, finde ich es noch besser. 

Fazit

Insgesamt finde ich das Buch sehr gelungen, wenn auch mit ein paar kleinen Kritikpunkten. Deshalb gebe ich "nur" 4 von 5 Herzen.


Vielen Dank an das Bloggerportal und den Heyne-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Wie findet ihr das neue "Design"? :) 

Kommentare:

  1. Hallo Laura,
    selbstverständlich komme ich sehr gern auf einen Gegenbesuch vorbei. ;-)
    Dieses Buch habe ich letztes Jahr im Februar gelesen. Anfänglich hatte ich so meine Schwierigkeiten, doch dann hatte es mich gepackt.
    Liebe Grüße,
    Hibi
    (P.S. Hast du das Gewinnspiel auf meinem Blog gesehen ? Bis heute Abend kannst du noch für eine Lovestory von deinem Wunschzettel in den Lostopf hüpfen. ;-) )

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    1. Hey :)
      Nein, das habe ich noch nicht gesehen, da muss ich später unbedingt noch vorbeischauen! :)
      Laura

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