23 März 2017

{Rezension} Beyond - Ich bin dir verfallen, Chelsea Fine

Titel: Beyond - Ich bin dir verfallen
Autor/in: Chelsea Fine
Erschienen am: 20. März 2017
Verlag: Blanvalet
Seiten: 349 Seiten
Format: Taschenbuch
Preis: 8,99€
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Rezensionsexemplar

Klappentext

Jenna Lacombe ist ein totaler
Kontrollfreak - vor allem, was ihre Gefühle
betrifft. Deshalb passt es ihr auch gar nicht, dass
der sexy Bad Boy Jack Oliver ihr nicht mehr
aus dem Kopf geht. Als er sich dann auch noch
selbst zu Jenna Roadtrip einlädt, fällt es ihr
immer schwerer, die Oberhand zu behalten.

Seit Jack sein altes Leben hinter sich gelassen hat,
ist Jenna sein einziger Lichtblick. Doch obwohl die
beiden eine heiße Nacht miteinander verbracht haben,
hält sie ihn auf Abstand - bis Jacks Vergangenheit
ihn einholt und für beide gefährlich wird ...

Erster Satz

""Na, sieh mal an, jetzt bist du ernsthaft verliebt.""

Meine Meinung

Das Cover

Das Cover finde ich ganz gut. Es gibt bessere, jedoch auch schlechtere und es spricht mich eigentlich schon an.
Was jedoch ein Kritikpunkt ist, ist, dass die beiden Personen auf dem Cover nicht Jenna und Jack sein können, da der Mann auf dem Cover keine Tattoos hat.
Jedoch spricht es mich wie schon gesagt an und ist daher gut gelungen.

Der Schreibstil

Der Schreibstil von Chelsea Fine ist sehr flüssig und auch schön zu lesen. Ich hatte das Buch relativ schnell durch, da mir das Buch irgendwie nicht so lang wie 350 Seiten vorgekommen sind :) Und das ist ja immer ein gutes Zeichen.
Sie schafft es gut, immer wieder, wenn die Spannung ein wenig nachlässt, einen neuen Spannungsauslöser zu beschreiben, sodass durchgehend Spannung vorhanden war, bis auf ein paar kleine Ausnahmen, worüber man aber hinwegsehen kann.

Die Charaktere

Kommen wir nun zu dem großen Contra des Buches.
Das ist Jenna. Jenna war mir total unsympathisch, und damit meine ich auch total unsympathisch.
Sie hat Jack sitzenlassen und angezickt, nur weil sie noch nicht so weit für eine Beziehung ist.
Sie weiß genau, dass Jack für sie etwas empfindet und behandelt ihn dann dermaßen beschissen, dass ich mich echt oft gefragt habe, was er so toll an ihr findet.
Jack musste nur falsch gucken und sie hat es direkt falsch interpretiert und ist angepisst gewesen und das konnte ich in den meisten Situationen wirklich NULL nachvollziehen, da Jack eigentlich das ganze Buch über total mitfühlend und hilfsbereit war.
Jack fand ich total toll beschrieben und ich verstehe nicht, wieso Chelsea Fine das nicht bei Jenna genau so gemacht hat :(

Die Story

Während des Lesens, also als ich schon angefangen habe, das Buch zu lesen, ist mir aufgefallen, dass das der dritte Teil einer "Reihe" ist. Jedoch stört dies den Lesefluss überhaupt nicht, da die Teile aus den Perspektiven unterschiedlicher Charaktere geschrieben sind. Also Teil 1 ist glaube ich aus der Sicht von Jennas bester Freundin Pixie... Sicher bin ich mir gerade nicht, aber eigentlich müsste es so sein.
Also wurde der Lesefluss dadurch schon einmal nicht gestört.
Die Geschichte mit dem Roadtrip und den Geheimnissen währenddessen finde ich auch sehr interessant und spannend mitzuverfolgen, wie Jenna immer lockerer in der Umgebung von Jack wird und langsam anfängt ihre Gefühle für ihn zu akzeptieren. Dadurch verliert sie auch dieses ständige Rumgezicke, was mir so auf die Nerven gegangen ist.
Jacks Hintergrundgeschichte finde ich total spannend, da ich damit nicht gerechnet habe.
Jedoch war mir der Schluss zu kurz beschrieben. Als sie Drew finden, wird die Rettung nämlich nur in ein paar Seiten beschrieben, obwohl genau das das Ziel des ganzen Buches war und ich finde, dass man das hätte besser ausschmücken und beschreiben können.

Fazit

Ein schönes Buch für zwischendurch. Bis auf zwei Kritikpunkte fand ich alles sehr gut umgesetzt und kann es somit mit gutem Gewissen weiter empfehlen :)

Bewertung

Ich gebe diesem Buch 4 von 5 Herzen. :)

Danke an das Bloggerportal und den Blanvalet-Verlag für dieses Rezensionsexemplar! :)

21 März 2017

{Rezension} Dunkler Donnerstag, Nicci French

Titel: Dunkler Donnerstag
Autor/in: Nicci French
Erschienen am: 8. August 2016
Verlag: Penguin
Seiten: 463 Seiten
Format: Taschenbuch
Preis: 10€
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Rezensionsexemplar

Klappentext

Als Psychologin Frieda Klein unerwarteten Besuch von 
einer alten Freundin erhält, die sie um Hilfe für ihre Tochter
bittet, ahnt sie nicht, worauf sie sich einlässt. Denn die 
Fünfzehnjährige wirkt vollkommen verstört. Frieda findet
heraus, dass ihr Schreckliches widerfahren ist - und die
Geschichte des Mädchens reißt alte Wunden in ihr auf.
Sie beschließt, sich endlich ihrer eigenen Vergangenheit 
zu stellen. Doch in der Heimatstadt Braxton begegnet
man ihr mit mit Misstrauen, und bald schwebt Frieda selbst
in größter Gefahr ...

Erster Satz

"Es begann und endete mit einem Wiedersehen."

Meine Meinung

Das Cover

Das Cover finde ich passend zur Geschichte gestaltet. Es ist sehr dunkel und mit kalten Farben gestaltet, welches die Story noch einmal unterstreicht und auch das Gewitter im Hintergrund passt sehr gut zu der düsteren Geschichte.

Der Schreibstil

Der Schreibstil von Nicci French ist sehr flüssig geschrieben und außerdem auch sehr einfach. Die Schriftgröße des Buches war zwar sehr klein, jedoch hat dies den Lesefluss aufgrund des guten Schreibstils nicht gestört. 
Nicci French schafft es gut, Spannung zu halten und auch aufzubauen, insgesamt habe ich das Buch relativ schnell durchgehabt, obwohl viele Szenen drin waren, die man hätte kürzer gestalten können, da sich manche Stellen sehr gezogen haben.

Die Charaktere

Über Frieda Klein war ich mir am Anfang nicht so ganz sicher, da sie sich am Anfang immer sehr gefasst und distanziert aufgeführt hat und somit nicht sehr einfühlsam gewirkt hat. 
Jedoch hat sich das im Laufe des Buches gelegt und ich finde sie im Endeffekt und in Hinsicht ihrer Vergangenheit sehr stark und sympathisch, da sie sich nicht hat unterkriegen lassen.

Die Story

Ich möchte gar nicht so viel vorweg nehmen, also werde ich nur das sagen, womit ich mir sicher bin nicht zu Spoilern. 
"Dunkler Donnerstag" ist eigentlich der 4. Teil einer Reihe. Jedoch kann man diese auch unabhängig voneinander lesen, weswegen mich dies hier auch nicht gestört hat, da es immer wieder gute Rückblicke in Friedas Leben gab, die einem geholfen haben, die Situation besser einschätzen zu können.
Am interessantesten fand ich am Anfang des Buches die Gespräche mit Becky, da ich so etwas sehr interessant finde. Die Gespräche waren sehr realistisch dargestellt und ich kann mir gut vorstellen, dass das in echt genau so ablaufen würde.
Auch die Ermittlungsversuche von Frieda fan ich sehr spannend und interessant, da das ja eigentlich nicht ihr Beruf ist. Jedoch wurde auch das sehr realistisch dargestellt, also so, dass man sagen kann, dass sie sich eben verhalten hat, wie man sich selbst ohne Ermittlungserfahrungen verhalten würde. Falls ihr versteht, was ich meine :D
Jedoch fanden irgendwie alle Leute aus Friedas Vergangenheit Frieda total toll und haben sie schon fast angehimmelt und das ist nach einer Zeit auf die Nerven gegangen.

Fazit

 Allgemein kann ich das Buch empfehlen, jedoch hat es ein paar Aspekte, die ich nicht so gut finde, jedoch kann man über diese gut hinwegsehen.

Bewertung

Ich gebe diesem Buch 3,5 von 5 Herzen. :)

Danke an das Bloggerportal und den Penguin-Verlag für dieses Rezensionsexemplar! :)

20 März 2017

{Rezension} Furious Rush - Verbotene Liebe, S. C. Stephens

Titel: Furious Rush - Verbotene Liebe
Autor/in: S. C. Stephens
Erschienen am: 20. März 2017
Verlag: Goldmann
Seiten: 509 Seiten
Format: Paperback
Preis: 12,99€
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Rezensionsexemplar

Klappentext

Als Tochter der berühmten Cox-Familie möchte sie es in
ihrem ersten Jahre auf der Motorradrennbahn allen beweisen. Doch
sie hat nicht mit Hayden Hayes gerechnet - arrogantes Ausnahme-
talent und Sohn der Erzrivalen ihrer Familie. Um das Ansehen der Cox zu
retten, muss Kenzie gewinnen und sich vor allem von Hayden Fernhalten,
dem die Frauenherzen scharenweise zufliegen. Doch Kenzie muss feststellen,
dass sie beide etwas verbindet, das größer ist als der alte Hass, die
Eifersucht und ein lebensgefährlicher Wettkampf.

Über die Autorin

S.C. Stephens, New-York-Times- und USA-Today-Best-
sellerautorin, verbringt jede freie Minute damit, sich
Geschichten auszudenken - Romane voller Gefühle,
Leidenschaft und Liebe. Ihr Debüt "Thoughtless" ist
die spannungsgeladene Geschichte eines Liebesdrei-
Ecks, deren Hauptfigur Kellan Kyle die Leserherzen
im Sturm eroberte. Auch mit den Folgebänden im
"Thoughtless"-Universum feierte sie einen welt-
weiten, überwältigenden Erfolg. Wenn S.C. Stephens
mal nicht an einem Roman arbeitet, genießt sie
es, an langen, faulen Nachmittagen in der Sonne
zu lesen, ihren iPod mit Liedern zu füllen, die über
Schreib-Blockaden hinweghelfen, ins Kino zu gehen
und sich mit Freunden und der Familie zu treffen. 
Stephens lebt mit ihren Kindern im wunderschönen
Pazifischen Nordwesten in Amerika.

Erster Satz

"Ich hasste es, mitten in der Nacht angerufen zu werden."

Meine Meinung

Das Cover

Die Cover von S.C. Stephens ähneln sich ja immer. Auch hier sieht man deutliche Parallelen zu der "Thoughtless"-Reihe, welche ich vom Cover auch sehr schön fand, jedoch finde ich das Cover von "Furious Rush" noch schöner. Ich finde, dass dieses Cover viel schöner ist, da der Hintergrund schwarz-weiß ist und nur der Schriftzug bunt ist und das alles sehr harmonisch aussieht.

Der Schreibstil

Hier kann ich eigentlich nur dasselbe zum Schreibstil sagen, wie auch schon vorher, als ich die "Thoughtless"-Reihe rezensiert hat (*hust* Schaut dafür hier vorbei *hust*).
Auch hier ist der Schreibstil wieder sehr flüssig und locker. S.C. Stephens hat außerdem auch sehr humorvoll geschrieben und es war somit schön zu lesen.

Die Charaktere

Das Buch hat einen einzigen Haken, der mich richtig angekotzt hat.
Kenzie war am Anfang so zickig und arrogant, dass ich mir meistens nur so dachte "Warum reagierst du jetzt so in dieser Situation? Der oder diejenige hat dir doch nichts getan!" Wie zum Beispiel am Anfang bei Hayden. Sie hat ihn irgendwie von Anfang an verurteilt und ich finde, dass sie ihm von Anfang an eine Chance hätte geben sollen.
Zum Schluss wurde sie jedoch immer lockerer und auch das mit dem Zickig-Sein hat sich schnell gelegt und kam nur in passenden Momenten zum Vorschein.
Hayden hingegen war mir total sympathisch von Anfang an. Und ich war dankbar, dass er in diesem Buch mal nicht das Image hatte ein Herzensbrecher zu sein, denn davon habe ich in letzter Zeit (auch in der Thoughtless-Reihe) zu viel gelesen, bzw. war es schlecht umgesetzt, weswegen ich es nicht gut fand.

Die Story

Die Story war zwar alt, jedoch neu verpackt, was mir gut gefallen hat. Also mit "alte" Geschichte meine ich halt dieses gute alte "Bad-Boy" Drama. Ich mag diese Bad-Boy Geschichten, weswegen ich es auch hier gut fand und es auch noch um einiges besser als so manch anderes dieser Art fand, da dieses nicht so Klischeehaft war und mit der Geschichte des Motorradrennfahrens nochmal mehr bei mir punkten könnte.
Insgesamt hat mir die Story sehr gefallen, da bei Hayden zum Beispiel dieses Bad-Boy Image nicht nur vorhanden und auch nicht so ausgeprägt war, sondern dies nur am Anfang bei den geheimen Straßenrennen zum Vorschein gekommen ist.
Außerdem fand ich die Problematik mit ihrem Vater und ihren "Freunden" richtig gut umgesetzt und einen guten Spannungsaspekt neben der eigentlichen Story.

Fazit

Insgesamt konnte mich "Furious Rush" überzeugen. Die Story und der Schreibstil sind super, auch Hayden ist mir schnell ans Herz gewachsen. Nur Kenzie fand ich am Anfang ziemlich anstrengend, aber sonst kann ich es sehr weiter empfehlen.

Bewertung

Dieses Buch bekommt von mir 4,5 von 5 Herzen.

Danke an das Bloggerportal und den Goldmann-Verlag für dieses Rezensionsexemplar! :)

16 März 2017

{Rezension} Und jetzt lass uns tanzen, Karine Lambert

Titel: Und jetzt lass uns tanzen
Autor/in: Karine Lambert
Erschienen am: 6. März 2017
Verlag: Diana
Seiten: 222 Seiten
Format: Hardcover
Preis: 17,99€
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Rezensionsexemplar

Klappentext

Beinahe wären sie einander nie begegnet: Marcel, der
den Sternenhimmel liebt, und Marguerite, die nur dem Tag
Schönheit abgewinnen kann. Er, für den nur die Freiheit zählt,
und sie, die ausnahmslos allen Regeln folgt. Doch dann verlieren
beide ihre langjährigen Ehepartner. And diesem Wendepunkt in
ihrem Leben treffen sie aufeinander und stellen überrascht fest,
dass sie über die gleichen Dinge lachen. Wagen sie es auch,
noch einmal zu lieben?

Über die Autorin

Karine Lambert ist Fotografin und
Schriftstellerin und lebt in Brüssel.
Für ihr erstes Buch, das in Frankreich
zum Bestseller avancierte, erhielt sie
2014 den Prix Sage Café für das beste
belgische Debüt. Mit ihrem zweiten
Roman "Und jetzt lass uns tanzen"
erscheint sie nun im Diana Verlag
erstmals auf Deutsch.

Erster Satz

"Schließlich hatte sie sich für den mahagonifarbenen
mit den vier Kupfergriffen entschieden."

Meine Meinung

Das Cover

Das Cover finde ich sehr ansprechend gestaltet, da es sehr fröhliche Farben verwendet und auch die Gestaltung allgemein sehr positiv aussieht und einen guten Eindruck hinterlässt.

Der Schreibstil

Da das Buch mit etwas mehr als 200 Seiten sehr dünn ist, war der Schreibstil sehr einfach und undetailliert. Das finde ich nicht gut, da ich es eher mag, wenn ich gut beschriebene Szenarien lese. Durch diese Tatsache konnte ich mich nicht gut in die Story reinversetzen. Ich finde insgesamt, dass man das Buch hätte spannender schreiben können, da es allgemein auch sehr vorhersehbar geschrieben war.

Die Charaktere

Die Charaktere waren nur sehr oberflächlich beschrieben, weswegen es mir sehr schwer fällt etwas über diese zu sagen. Soweit man als Leser jedoch etwas mitbekommen hat, waren es nur schöne und sympathische Züge.
Marguerite und Marcel waren beide sehr knuffig zusammen und haben gut zusammengepasst. Jedoch habe ich viel mehr aus dem Buch nicht mitgenommen.

Die Story

Auch die Story konnte mich nicht besonders fesseln. Die Idee dahinter finde ich sehr interessant und ich kann mir auch echt vorstellen, dass man mehr hätte rausholen können.
Für zwischendurch ist das Buch sicherlich ganz süß und schön zu lesen, jedoch ist es kein Buch, welches mir für immer als mein Lieblingsbuch in Erinnerung bleiben wird, da die Handlung einfach nicht sehr prägnant ausgearbeitet war.
Insgesamt ging es in dem Buch eigentlich nur darum, wie sich die beiden kennenlernen und sie zusammen kommen, ohne besondere Probleme und Ereignisse.
Da durch fehlt mir die gewisse Spannung, die ein gutes Buch für mich ausmacht.
Wenn man das Buch ein bisschen ausführlicher und detaillierter beschrieben hätte und außerdem noch eine gute Problematik eingebaut hätte, hätte das Buch mir bestimmt schon viiiel besser gefallen.

Fazit

Das Buch ist schön für zwischendurch und auch ganz süß geschrieben, jedoch konnte es mich nicht ganz überzeugen, aufgrund der Einseitigkeit.

Bewertung

Ich gebe diesem Buch 3 von 5 Herzen.

Vielen Dank an das Bloggerportal und den Diana Verlag für das Rezensionsexemplar! :)

15 März 2017

{Rezension} Bailey - Ein Freund fürs Leben, W. Bruce Cameron

Titel: Bailey - Ein Freund fürs Leben
Autor/in: W. Bruce Cameron
Erschienen am: 9. Januar 2017
Verlag: Heyne
Seiten: 347 Seiten
Format: Taschenbuch
Preis: 9,99€
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Rezensionsexemplar

Klappentext

Bailey ist clever, faul und ziemlich frech. Am Ende
eines tristen Lebens als Straßenköter fragt er sich,
wozu er überhaupt auf der Welt war, und ist verblüfft,
plötzlich als wunderschöner Rassehund wiedergebo-
ren zu werden. Der achtjährige Ethan nimmt ihn bei
sich auf, und Bailey lernt, was es heißt, einen echten
Freund zu haben. Aber seine Reise ist noch nicht be-
endet, er muss weiterziehen und noch vieles lernen.
Als er Ethan nach vielen Jahren wiedersieht, ergibt
alles plötzlich einen Sinn ...

Erster Satz

"Eines Tages kam mir der Gedanke, dass die warmen, fiependen, müffelnden Dinger, die da um mich herumwuselten, meine Geschwister sein mussten."

Meine Meinung

Das Cover

Das Cover finde ich total goldig *-* :D Mit Hunden kriegt man mich sowieso immer rum, also wäre das Cover schon mal geklärt, da ich es sehr ansprechend und süß finde, außerdem spiegelt es natürlich den Inhalt super wieder.

Die Charaktere

Ja gut, was soll ich zu den Charakteren sagen? Die Hauptperson, der Hund (Bailey, Toby, ...), war seeehr süß und knuffig beschrieben. Er war ein sehr gutmütiger Hund und wollte immer seine Aufgabe in dem jeweiligen Leben erfüllen.
Er hat auch sehr süße Sachen gedacht, da er bei vielen Dingen als Hund natürlich nicht wusste, was die Menschen vorhaben und so.

Der Schreibstil

Der Schreibstil war sehr gut und flüssig, ich hatte das Buch sehr schnell durch. Außerdem war es auch sehr gut menschlich geschrieben. Ich hatte nämlich ein bisschen Angst, dass er zu viele Dinge mit umschreibenden Wörtern, wie "Ding" zum Beispiel, beschreiben würde und das hätte ich nicht gut gefunden.

Die Story

Die Story finde ich sehr interessant umgesetzt. Es ist kein Buch, welches man liest und danach unbedingt wissen will, wie es weitergeht, sondern es ist einfach schön und süß für zwischendurch.
Die verschiedenen Leben des Bailey waren alle sehr unterschiedlich und doch war das Gemüt des Hundes immer gleich und seine Herrchen waren immer sehr nett. 
Die verschiedenen Leben wurden aber immer gut beschrieben, und man konnte sich total gut in die Lage von Bailey hineinversetzen und hat sehr viel mit dem Hund mitgefühlt, wenn etwas passiert ist.
Auch mit dem total schönen, aber traurigem, Ende hätte ich nicht gerechnet.

Fazit

Das Buch ist super für zwischendurch, wenn man eine süße und schöne Lektüre lesen will.

Bewertung

Ich gebe diesem Buch 4,5 von 5 Herzen.

Danke an das Bloggerportal und den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar! :)

14 März 2017

{Rezension} Good as Gone, Amy Gentry

Titel: Good as Gone - Ein Mädchen verschwindet, eine Fremde kehrt zurück
Autor/in: Amy Gentry
Erschienen am: 27. Februar 2017
Verlag: C. Bertelsmann
Seiten: 317 Seiten
Format: Paperback
Preis: 12,99€
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Rezensionsexemplare

Klappentext

Mit dreizehn wurde sie entführt.
Acht Jahre später taucht sie unversehrt wieder auf.
Die Familie kann ihr Glück kaum fassen.
Bis ihre Mutter von einem furchtbaren Verdacht
gequält wird ...

Über die Autorin

Amy Gentry hat ihr Studium an der
Universität von Chicago mit einem PhD
abgeschlossen und lebt in Austin, Texas, wo
sie englische Literatur an einer High School
unterrichtet. Gleichzeitig arbeitet sie als
freie Literaturkritikerin für die Los Angeles
Review of Books und Chicago Tribune. Good
as Gone ist ihr erster Roman, der noch vor 
Erscheinen für riesiges Aufsehen sorgte und
in über 20 Länder verkauft wurde. 

Erster Satz

"Jane wachte auf und flüsterte: "Julie?""

Meine Meinung

Das Cover

Das Cover finde ich, obwohl es sehr schlicht ist, sehr schön und passend. Denn das Cover sieht einfach mysteriös aus und ich finde, dass es sehr gut zu der Geschichte passt.

Der Schreibstil

Der Schreibstil war sehr flüssig, obwohl der Schreibstil immer zwischen der Ich-Perspektive und dem auktorialen Erzähler wechselt, und man hatte das Buch extrem schnell durch. Amy Gentry schafft es sehr gut Spannung aufzubauen und zu halten. Außerdem ist es ihr sehr gut gelungen, alles sehr mysteriös und verwirrend zu schreiben, was ich jedoch total gut finde. Man hat als Leser erst zum Schluss die passenden Zusammenhänge verstanden und ich mag das total, wenn man auf jedes Detail achten muss, da man automatisch aufmerksamer liest.

Die Charaktere

Am Anfang wusste ich nicht so richtig, ob ich Anna mögen soll oder nicht. Sie kam meiner Meinung nach immer sehr kalt und distanziert gegenüber ihren Töchtern rüber und das fand ich, in dieser Situation, einfach total unpassend. Jedoch hat sich dies zum Schluss verflüchtigt, da man ab einem bestimmten Zeitpunkt ihre Mutterliebe gemerkt hat.
Julie und Jane fand ich eigentlich auch durchgehend sympathisch, Julie hat nun einmal Dinge durchgemacht, die nicht sehr positiv sind und da kann ich, als Leser, auch verstehen, dass sie sich in einem Schockzustand befindet.
Auch Jane kann ich in dieser Situation total nachvollziehen, denn natürlich ist es nicht schön, wenn man auf einmal nicht mehr die Einzige in der Familie ist, die wichtig ist.

Die Story

Die Story fand ich sehr interessant und sie war auch sehr gut umgesetzt. Ich weiß gar nicht so genau, was ich über die Story sagen kann, ohne zu Spoilern, da irgendwie alles, meiner Meinung nach, zu viel verraten würde. 
Ich kann jedoch sagen, dass ich die verschiedenen Identitäten und die Idee davon sehr gut umgesetzt fand und ich sehr viel Spaß hatte das Buch zu lesen und auch sehr mitgefühlt habe.
Mit dem Ende habe ich wieder einmal nicht gerechnet.

Fazit

Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen, wenn ihr mal wieder etwas Mysteriöses, aber total packendes, lesen wollt.

Bewertung

Das Buch bekommt von mir 4,5 von 5 Herzen. :)

Danke an das Bloggerportal und den C. Bertelsmann Verlag für dieses Rezensionsexemplar :)

12 März 2017

{Rezension} Bis ans Ende der Geschichte, Jodi Picoult

Titel: Bis ans Ende der Geschichte
Autor/in: Jodi Picoult
Erschienen am: 22. August 2016
Verlag: Penguin
Seiten: 575 Seiten
Format: Taschenbuch
Preis: 10,00€
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Rezensionsexemplar

Klappentext

Sage Singer ist eine junge, leidenschaftliche
Bäckerin. Als sie den allseits beliebten,
pensionierten Lehrer Josef Weber kennenlernt,
entwickelt sich trotz des großen Altersunterschieds 
schnell eine enge Freundschaft zwischen ihnen.
Doch dann offenbart Josef ihr ein lange ver-
grabenes, entsetzliches Geheimnis. Das stellt Sage
vor die schwerste Entscheidung ihres Lebens ...

Erster Satz

"Mein Vater wurde nicht müde, mir die Wünsche für seine eigene Beerdigungszeremonie zu schildern."

Meine Meinung

Das Cover

Das Cover ist sehr schlicht und fröhlich gehalten, jedoch finde ich, dass das Cover nicht sehr gut passt, da der Inhalt eher düster und nicht fröhlich ist. Das Cover wirkt auf mich jedoch eher fröhlich als geheimnisvoll.

Der Schreibstil

Der Schreibstil von Jodi Picoult soll angeblich ja total intensiv und flüssig sein. Dem kann ich nur zustimmen. 
Das Buch war sehr intensiv, jedoch auf eine gute Weise, da man sich einfach sehr viel mit den Fragen des Buches beschäftigt hat. 
Ihr Schreibstil ist seeeehr flüssig, ich habe die 575 Seiten, welche mich am Anfang abgeschreckt haben, kaum wahrgenommen.

Die Charaktere

Auch hier Respekt an Jodi Picoult. Man bekommt sehr viele verschiedene Eindrücke der verschiedenen Personen. Hierbei fand ich vor allem die Sicht von Sages Großmutter, welche eine polnische Jüdin war, sehr gut beschrieben und ich fand es echt interessant und spannend, mich damit zu befassen, wie man sich in ihrer Lage in dieser Zeit gefühlt hat. 
Sage fand ich auch sehr sympathisch, da sie sehr unsicher zu Beginn war, sich jedoch mit Josef Weber, welchen ich auch sehr ins Herz geschlossen habe, sofort gut verstanden hat.
Leo Stein ist mir auch total ans Herz gewachsen, da ich seine Gedanken und seine Art mit Sage zu sprechen einfach total toll und einfühlsam finde. 

Die Story

Ich habe zwar mit etwas komplett anderem gerechnet, jedoch war dies sogar viel besser, als das was ich mir von dem Buch vorgestellt und erhofft habe.
Dadurch, dass das Buch aus vielen verschiedenen Sichten geschrieben ist und alle eine sehr wichtige Rolle gespielt haben.
Auch an dieser Stelle einmal mega Respekt an Jodi Picoult, sie muss so unendlich viel für dieses Buch recherchiert haben, um diese Stränge so gut und detailliert erzählen zu können!
Die Story hat mich total mitgerissen und an manchen Stellen auch zum Nachdenken angeregt. Man bekommt einen sehr intensiven und gefühlvollen Einblick, wie die Juden sich während des Holocausts gefühlt haben müssen, und das war einfach nur überwältigend!
Ich finde es gut, dass man sich direkt mit dem Thema mehr beschäftigt, da es ein sehr wichtiges Thema ist und die Gefühle der Menschen in dem Buch einfach nur so toll beschrieben waren, dass man nur mitfühlen kann und sich gar nicht vorstellen möchte, wie man sich in ihrer Situation fühlen würde.
Die Idee mit den verschiedenen Handlungssträngen ist total gut umgesetzt worden, da manche Kapitel auch ein paar Seiten der Geschichte von Minka enthalten haben und einfach alles total harmoniert hat. Der Nebenaspekt der Liebesgeschichte hierbei war total schön zu lesen und die Entwicklung zwischen Leo und Sage war einfach total gut zu sehen und mitfühlend geschrieben.
Ich könnte noch so viel mehr zu diesem Buch sagen, jedoch würde das alles Spoilern und das möchte ich nicht, jedoch möchte ich, dass ihr euch das Buch einmal anschaut, es lohnt sich wirklich.
Und das Ende hat mich so überrascht! Damit habe ich null gerechnet :(

Fazit

Ich kann dieses Buch wirklich nur jedem empfehlen, es gehört zu meinen Favoriten 2017 und das kann ich mit voller Überzeugung sagen. Lasst euch nicht von den vielen Seiten abschrecken, es lohnt sich wirklich!

Bewertung

Dieses Buch bekommt selbstverständlich 5 von 5 Herzen!

Vielen Dank an das Bloggerportal und den Penguin-Verlag für das Rezensionsexemplar! :)