20 Mai 2017

{Rezension} Niemand wird sie finden, Caleb Röhrig

Titel: Niemand wird sie finden
Autor: Caleb Röhrig
Erscheint am: 22. Mai 2017
Verlag: cbj
Seiten: 409 Seiten
Format: Paperback
Preis: 14,99€
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Klappentext

Zwei können ein Geheimnis bewahren,
wenn einer von beiden tot ist.

Flynns Freundin January ist verschwunden. Die Polizei 
vermutet ein Verbrechen und stellt Fragen, die Flynn nicht
beantworten kann. Alle Augen sind auf ihn gerichtet,
schließlich war - ist - er ihr Freund und sie waren in der 
Nacht vor ihrem Verschwinden zusammen ...
Ein grausamer Mord scheint die naheliegende Erklärung zu
sein. Doch die Aussagen von Mitschülern und Freunden
zeichnen ein völlig fremdes Bild von dem Mädchen, das
Flynn so gut zu kennen glaubte. Er muss herausfinden, was
mit January geschehen ist, ohne dabei zu verraten, dass er 
ebenfalls ein Geheimnis hat. Vor seinen Eltern. Vor seinen
Freunden. Und vor allem vor sich selbst ...

Über den Autoren

Caleb Röhrig, geboren in Ann Arbor, Michigan,
ist Autor und TV-Producer. An chronischem 
Fernweh leidend, hat er bereits in Chicago,
Los Angeles und der finnischen Hauptstadt
Helsinki gelebt. Er hat über dreißig Länder be-
reist und kann Empfehlungen abgeben, wie man
trotz eines bescheidenen Budgets die schönsten
Orte zu sehen bekommt. Als ehemaliger Schau-
Spieler kann er auch Kameraerfahrung vorweisen.
Er trat in Film und Fernsehen auf und bewegte
sich sieben Jahre lang in der schrägen Welt des
Reality-TV. Um seinen Lebensunterhalt zu ver-
dienen, harrte er unter anderem nur in Unter-
wasche in einem winterlichen Maisfeld aus, feierte
mit einem waschechten Rockstar rauschende
Partys, plauderte mit einem skandalgebeutelten
Politiker und musste sogar vor einem wütenden
Strauß fliehen. Niemand wird sie finden ist sein
erster Roman. 

Erster Satz

"Im Vorgarten meines Nachbarn lag eine Leiche."

Meine Meinung

Das Cover

Ich finde, dass das Cover sehr gelungen ist.
Das Cover ist sehr düster gehalten, da nur dunkle Töne benutzt wurden. Im Hintergrund des Schriftzugs ist ein Mädchen mit geschlossenen Augen zu sehen. Die Haare sind braun, weswegen das Mädchen auf dem Cover nicht January darstellen kann, da sie als blond beschrieben wird.
Die Handlung des Buches wird trotz dieser Tatsache auf dem Cover dargestellt, da das Mädchen missbraucht und tot aussieht.

Der Schreibstil

Ich habe seit der Mayhem-Reihe kein Buch mehr gelesen, welches ich so schnell gelesen habe. (Apropos, der dritte Teil kommt in einem Monat raus *-*) Auf jeden Fall waren diese knapp 400 Seiten nur gefühlt wie 100 Seiten höchstens. Nicht aufgrund der Handlung, denn es passiert so einiges, sondern einfach deswegen, weil es so flüssig und spannend geschrieben ist.
Man muss einfach mitfühlen und mitfiebern, wer es getan haben könnte und was mit January passiert ist.

Die Charaktere

Flynn ist mir sehr sympathisch gewesen. Er war zu Beginn einfach extrem unsicher aufgrund seines Geheimnisses, nämlich deswegen, weil er (Achtung: Spoiler) schwul ist. Er weiß nicht, wie er es seinen Eltern, seinen Freunden, geschweige denn seiner Freundin January sagen soll.
Am Anfang denkt er, dass es nur eine Phase sei, jedoch merkt er direkt zu Beginn des Buches, dass es stimmt. Er wird im Verlauf des Buches aber immer selbstbewusster und weiß schnell, dass er sein Coming Out nun bringen muss.
Insgesamt ist er ein sehr sympathischer Protagonist, und es hat mir viel Spaß gemacht, aus seiner Sicht die Geschichte zu verfolgen.
Kaz finde ich auch total cool. Er ist sehr humorvoll und kommt im Buch auch sehr mitfühlend und hilfsbereit rüber.
January, bzw. die Rückblicke und Erzählungen von ihr, kann ich trotz des ganzen Buches nicht richtig einschätzen, da sie von jedem anders beschrieben wurde. Jedoch spielt das auch keine große Rolle, da man als Leser so oder so mitfiebert, was mit ihr geschehen ist, einfach nur aus Mitleid wegen Flynn.

Die Story

Als January verschwindet, nimmt die Story sehr viele wichtige Themen auf. 
Das Coming Out, sich darüber im Klaren sein, dass man homosexuell ist, Vergewaltigung und vieles mehr.
Alle diese Themen wurden perfekt in die Story eingebaut und es war auf keinen Fall zu viel Input. Aufgrund dieser vielen Themen ist das Buch sehr realitätsnah geschrieben und auch immer sehr spannend geblieben.
Es war außerdem sehr spannend zu lesen, wie Kaz und Flynn vorgehen um January zu finden. Die Entwicklung der beiden miteinander finde ich perfekt umgesetzt.
Auch mit dem Ende habe ich nicht gerechnet, weswegen mich das Buch mit dem plötzlichen Wandel der Ereignisse noch einmal überraschen konnte.

Fazit

Das Buch ist perfekt für Zwischendurch, da es keine schwierige Lektüre ist, aber man es trotzdem nicht aus der Hand legen kann.

Bewertung

Ich gebe dem Buch auf jeden Fall 5 von 5 Sternen.

Danke an den cbj-Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar! :)

17 Mai 2017

{Rezension} Mein Leben als Zucchini, Gilles Paris

Titel: Mein Leben als Zucchini
Autor/in: Gilles Paris
Erschienen am: 23. Januar 2017
Verlag: Knaus
Seiten: 237 Seiten
Format: Hardcover
Preis: 14,99€
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Klappentext

Nicht jeder hat
das Glück ein
Waisenkind zu sein!

Zu diesem Schluss kommt der kleine Icare,
Spitzname Zucchini, als er nach dem tragischen Tod
seiner Mutter in ein Kinderheim eingewiesen wird. 
Zum ersten Mal findet Zucchini Freunde - und entdeckt,
dass das Leben trotz trauriger Erlebnisse unglaublich
witzig, bunt und aufregend sein kann.

Dieses lebenskluge Buch erinnert daran,
wie großmütig und nachsichtig die Kinder dieser Welt
mit den Erwachsenen sind.

Über den Autoren

Gilles Paris wurde am 5. April 1959 im
französischen Suresnes geboren. Nach anfäng-
lichem Studium der Wirtschaftswissenschaften
arbeitete er drei Jahre lang als Dokumentar im
Ministerium für Jugend und Sport. Er verbrachte
längere Zeit in Sierra Leone und Griechenland,
bevor er nach Paris zurückkehrte. Nach Stationen
bei verschiedenen Buchverlagen arbeitet er heu-
te als Journalist. Sein Roman Mein Leben als 
Zucchini erschien erstmals 2004 bei Knaus und
wurde von Claude Barras verfilmt.

Erster Satz

"Seit ich denken kann, will ich den Himmel umbringen wegen Mama, weil sie immer sagt: "Der Himmel, mein Kleiner, der ist so groß, damit wir nie vergessen, wie klein unsereins daneben ist.""

Meine Meinung

Das Cover

Das Cover finde ich nicht hübsch. Ich finde es eher gruselig :D Die Figuren darauf sehen einfach vom Stil her nicht hübsch aus und insgesamt sieht es sehr kindlich aus.
Als ich das Buch das erste Mal beim Bloggerportal gesehen habe, dachte ich mir erstmal nichts dabei, da ich das Cover und den Titel nicht so ansprechend fand, aber der Klappentext und die Bewertungen haben mich dann trotzdem überzeugt es anzufragen, obwohl ich es mir wahrscheinlich nicht selbst gekauft hätte :D

Der Schreibstil

Das Buch ist aus der Sicht von Icare, von seinen Freunden Zucchini genannt, geschrieben, weswegen die Sätze nicht gerade eine literarische Hochleistung sind. Aber genau das macht das Buch aus und ich finde es immer wieder toll Bücher aus der Sicht von "kleineren" Kindern zu lesen, da die Kinder das Meiste nicht verstehen und alles anders auffassen.
Insgesamt hat mich aber der Schreibstil schon überzeugen können, da man trotzdem alles verstanden hat, was passiert hat und gerade durch dieses Sicht eines Kindes fühlt man umso mehr mit.
Das Buch ist sehr lustig und emotional geschrieben.

Die Charaktere

Es ist total seltsam, während des Lesens nichts genaues über die Charaktere zu erfahren. Man erfährt eigentlich nur die Vergangenheit und die Persönlichkeit der einzelnen Kinder, aber wie alt sie sind, was genau in der Vergangenheit passiert ist und so weiter erschließt sich einem nicht, aber dieses Mysteriöse finde ich grandios umgesetzt.
Zucchini ist einfach total süß beschrieben und man kann ihn einfach nur ins Herz schließen.
Wenn er weint, egal ob vor Freude oder Trauer, hätte ich jedes Mal mitweinen können, da die Emotionen von ihm einfach so gut beschrieben waren.

Die Story

Insgesamt war auch die Story sehr emotional geschrieben.
Zu Beginn weiß man noch nicht, wie das Buch enden sollte, da eigentlich nur alles von dem Alltag eines Waisenkindes erzählt wurde, welches natürlich lustig und aufregend und emotional war.
Jedoch war die Story perfekt ausgesucht und umgesetzt.
Ich will auch gar nicht zu viel von der Story Spoilern, ich kann nur sagen, dass ich zum Schluss sehr glücklich war und während des kompletten Buches mitgefiebert und mitgefühlt habe.

Fazit

Jeder soll dieses Buch lesen! Auf diesen 240 Seiten waren so viele Emotionen und Hoffnungen enthalten, dass es echt wunderschön zu lesen war.

Bewertung

Für dieses tolle Buch gebe ich ohne viele Worte 5 von 5 Sternen.

Danke an das Bloggerportal und den Knaus-Verlag für das Rezensionsexemplar! :)

13 Mai 2017

{Rezension} June - Miranda Beverly-Whittemore

Titel: June
Autor/in: Miranda Beverly-Whittemore
Erschienen am: 8. Mai 2017
Verlag: Insel
Seiten: 560 Seiten
Format: Paperback
Preis: 15,95€
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Klappentext

Die funkelnde Welt von
Hollywood, die Wucht der großen
Liebe und eine Intrige, die alles
zum Einsturz bringen kann

Es ist 1955, der Sommer, der für die
Kleinstadt St. Jude in Ohio immer unvergessen
bleiben wird: Hollywood kommt in die Stadt.
Alle Bewohner sind höchster Aufregung,
nur June lässt der Rummel kalt; die junge
Frau ist ganz und gar mit ihrer anstehenden 
Hochzeit beschäftigt. Doch dann trifft sie
auf Jack Montgomery, den großen Filmstar,
und plötzlich stehen all ihre Pläne kopf.

Über die Autorin

Miranda Beverly-Whittemore, 
geboren 1976, verbrachte als Tochter eines
Anthropologen einen Teil ihrer Kindheit
im Senegal. Zurück in Nordamerika, besuchte
sie ihre Großmutter regelmäßig in Ohio
und ließ sich von deren Kleinstadt zu June
inspirieren. Heute lebt Miranda Beverly-
Whittemore mit ihrer Familie in Brooklyn.

Erster Satz

"Nicht alle Häuser träumen."

Meine Meinung

Das Cover

Auf dem Cover ist eine junge Frau auf einem Fahrrad, welche auf einer Brücke steht, zu sehen.
Die Farbgebung ist sehr schlicht gehalten und insgesamt sieht das Cover sehr schlicht, aber schön aus.
Da das Buch ja zur Hälfte aus der Sicht von 1955 passt auch die Aufmachung der Frau super zum Inhalt der Geschichte.
Insgesamt finde ich das Cover sehr gelungen und schön.

Der Schreibstil

Der Schreibstil war zu Beginn sehr kompliziert, da die Sätze sehr lang und ausformuliert waren.
Jedoch habe ich mich da schnell dran gewöhnt und kam auch mit dem Schreibstil klar. 
Jedoch ist das Buch auch sehr gehoben und somit auch ein bisschen kompliziert und verwirrend geschrieben, da man manchmal den Zusammenhang verloren hat.
Außerdem wurde mir die Spannung nicht unbedingt gegeben die ganze Zeit über, also es gab viele Stellen, die sich sehr gezogen haben.
Außerdem ist das Buch nicht in der Ich-Perspektive geschrieben, weswegen ich mich nicht so gut in die Charaktere und Handlungen hineinversetzen konnte.

Die Charaktere

Cassie war mir eigentlich ziemlich unsympathisch zu Beginn.
Sie war ziemlich schnell sehr beleidigend und insgesamt sehr in sich zurückgezogen. Ich finde, dass Charaktere immer eine gewisse Stärke zeigen müssen, was dann später auch einigermaßen kam.
June, also Cassies Großmutter, fand ich auch sehr sympathisch, da sie die genannte gute Charakterstärke hat. Sie wirkt ab und zu etwas arrogant, jedoch nicht zu viel, sondern eher von sich selbst überzeugt.

Die Story

Die Story war für mich von Anfang an irgendwie vorhersehbar, da zu Beginn eigentlich schon die ganze Handlung der Geschichte verraten wurde.
Abgesehen davon war die Story aber sehr gelungen, mit den Intrigen und den Geheimnissen des Ortes.
Es war auch sehr spannend Cassie und June bei ihrer Reise zu begleiten.

Fazit

Ich kann das Buch als Zwischendurch-Lektüre empfehlen, jedoch fand ich es nicht sehr prägnant.

Bewertung

Ich gebe dem Buch 3,5 von 5 Sternen.

Danke an vorablesen.de und den Insel-Verlag für das Rezensionsexemplar! :)

12 Mai 2017

{Rezension} Addicted to sin - du gehörst mir..., Monica James

Titel: Addicted to sin - du gehörst mir
Autor/in: Monica James
Erschienen am: 10. April 2017
Verlag: Heyne
Seiten: 467 Seiten
Format: Paperback
Preis: 9,99€
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Rezensionsexemplar

Klappentext

Komm, setz dich. Erzähl mir 
deine dunkelsten Geheimnisse
- oder traust du dich nicht?

Mein Name ist Dr. Dixon Mathews, ich bin New Yorks
renommiertester Psychiater. Für 500 Dollar die Stunde
entlocke ich meinen Patienten ihre kleinen schmutzigen
Geheimnisse. Ich bin smart, arrogant, sehe blendend 
aus und nehme garantiert keine Frau ein zweites Mal.
Das aber wird sich bald ändern, dank zweier voll-
kommen unterschiedlicher Frauen: Juliet und Madison.
Für welche werde ich mich entscheiden?

Über die Autorin

Monica James lebt mit ihrer Familie und
ihren Haustieren in Melbourne, Australien.
Wenn sie nicht an ihren Romanen schreibt,
dann leitet sie ihr eigenes Unternehmen.
Sie liebt es, authentische, herzergreifende
und leidenschaftliche Geschichten zu erfin-
den, die ihre Leser begeistern. Ihre Romane 
waren in den USA, in Australien, Kanada
und Großbritannien auf den Bestsellerlisten.
ADDICTED TO SIN ist ihre erste Serie 
bei Heyne.

Erster Satz

">>Ich kann einfach nicht aufhören zu essen.<<"

Meine Meinung

Das Cover

Auf dem Cover ist eine Ledercouch zu sehen, welche natürlich gut zu der Story passt. 
Man verbindet mit einem Psychiater ja auch fast immer eine Couch, also passt das schon mal.
Sonst sieht das Cover jedoch sehr schlicht aus und ich finde, man hätte sich etwas mehr einfallen lassen können, auch die Farbgestaltung finde ich nicht so richtig optimal.

Der Schreibstil

Der Schreibstil ist sehr vulgär und einfach nicht schön geschrieben. Ich hatte am Anfang seeehr große Probleme beim Lesen des Buches, welche sich danach nicht gebessert haben. Ich habe ca. 120 Seiten gelesen, aber bin überhaupt nicht mit dem Schreibstil und allem klargekommen, weswegen ich das Buch leider abbrechen musste. Natürlich ist das reine Geschmacksache und ich weiß auch, dass vielen diese vulgäre Ausdrucksweise sehr gut gefällt, aber mir nun mal überhaupt nicht, weswegen ich das auch nicht weiterlesen wollte. 

Die Charaktere

Dixon war mir seit der ersten Seite unsympathisch. Er denkt an nichts anderes als Sex. Wirklich, an nichts anderes.
Das war ein weiterer Grund, weswegen ich beschlossen habe, das Buch nicht weiterzulesen.
So welche Typen sind mir von Anfang an unsympathisch. 
Auch der, typische, dominante Charakterzug eines jeden solchen Charakters ist natürlich wieder vorhanden.

Die Story

Auch hier zu kann ich nicht sehr viel sagen, da es eben in dem Viertel des Buches, das ich gelesen habe, nur um Sex ging. Ohne Mist, es ging um NICHTS anderes. Und es war eindeutig zu viel, weswegen es natürlich auch eintönig wurde und ich so welche Storys einfach nicht gut finde.
Während dieses ersten Viertels des Buches konnte man auch noch nicht so richtig die Entwicklung der Geschichte erkennen und ich finde das einfach nicht gut, wenn man so lange braucht um in die richtige Geschichte einzusteigen.

Fazit

Natürlich ist das nur meine eigene Meinung, aber das Buch war wirklich überhaupt nichts für mich.
Wie schon gesagt, kenne ich viele, denen so etwas gefällt, ich gehöre nicht dazu, weswegen das Buch auch eine schlechte Bewertung von mir erhält. Ich werde es auf jeden Fall zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal lesen, obwohl ich mir sicher bin, dass sich meine Meinung nicht ändern wird.

Bewertung

Ich gebe dem Buch 1 von 5 Sternen.

Danke trotzdem an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar! :)

{Rezension} The Girl Before - sie war wie du. Und jetzt ist sie tot, JP Delaney

Titel: The Girl Before - sie war wie du. Und jetzt ist sie tot
Autor/in: JP Delaney
Erschienen am: 25. April 2017
Verlag: Penguin
Seiten: 398 Seiten
Format: Paperback
Preis: 13,00€
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Klappentext

Sie war wie du.
Und jetzt ist sie tot.

Nach einem Schicksalsschlag braucht
Jane dringend einen Neuanfang. Daher 
überlegt sie nicht lange, als sie die Mög-
lichkeit bekommt, in ein hochmodernes 
Haus in einem schicken Londoner Viertel
einzuziehen. Sie kann ihr Glück kaum
fassen, als sie dann auch noch den cha-
rismatischen Besitzer und Architekten des
Hauses kennenlernt. Er scheint sich zu ihr
hingezogen zu fühlen. Doch bald erfährt
Jane, dass ihre Vormieterin im Haus ver-
starb - und ihr erschreckend ähnlich sah.
Als sie versucht, der Wahrheit auf den 
Grund zu gehen, erlebt sie unwissentlich
das Gleiche wie die Frau vor ihr: Sie lebt
und liebt wie sie. Sie vertraut den glei-
chen Menschen. Und sie nähert sich der
gleichen Gefahr.

Über den Autoren

The Girl Before ist der erste Psycho-
thriller JP Delaneys. Zuvor veröffentlichte
Delaney unter anderen Namen bereits
einige Romane, die die Bestsellerlisten
eroberten.
The Girl Before erscheint in 39 Ländern.
Die Verfilmung durch den bekannten 
Hollywood-Regisseur Ron Howard ist
bereits in Planung.

Erster Satz

"Es sei eine reizende kleine Wohnung, verkündete der Makler in einem Tonfall, der beinahe als echte Begeisterung durchgehen könnte."

Meine Meinung

Das Cover

Ich finde, dass das Cover sehr passend ausgesucht und gestaltet wurde. Das Cover sieht sehr düster aus (die Lichtverhältnisse stimmen auf dem Bild oben nicht mit dem Original überein), was natürlich perfekt zur Geschichte passt.
Außerdem ist im Hintergrund eine Frau, die in einem weißen, modern eingerichteten Haus steht, zu sehen, womit ich natürlich direkt Jane und Emma verbinde.
Insgesamt also sehr gelungen gestaltet und gut ausgewählt.

Der Schreibstil

Der Schreibstil war überraschend angenehm und spannend.
Ich konnte das Buch, selbst an Stellen, an denen nichts passiert ist, nicht aus der Hand legen, da ich immer wissen wollte wie es weiter geht.
Dies wird noch durch den Aspekt verstärkt, dass die Kapitel extrem kurz sind. Sprich, ein Kapitel geht meistens nur so um die 3-5 Seiten, und so hat man immer den Drang mehr und mehr zu lesen.
Der Schreibstil ist außerdem noch sehr flüssig und ich habe keine Stellen bemerkt, wo ich über Ausdrucksweisen oder sonst was gestolpert bin.

Die Charaktere

Emma und Jane sind natürlich von Grund aus anders. Emma ist, wie sie selbst im Laufe des Buches auch zugibt, sehr unterwerfend und mag es, wenn sie von Männern runtergemacht und dominiert wird. 
Jane hingegen ist dagegen, und wehrt sich in den meisten Situationen auch dagegen.
Außerdem ist Emma sehr stur und dickköpfig, da sie in dem Buch viel lügt und dabei keine Rücksicht auf andere nimmt, deswegen war sie mir am Ende auch nicht mehr sympathisch, obwohl man zu Beginn natürlich Mitleid für sie verspürt.
Jane ist das Gegenteil. Das Einzige, was beide noch gemeinsam haben, ist dass sie beide stur sind, aber Jane war eine angenehme Art von stur. Sachen, die sie nicht machen wollte, hat sie also einfach nicht gemacht und ihre Sturheit hat ihr in den meisten Situationen auch geholfen.
Zu den anderen Charakteren will und kann ich jetzt nichts sagen, da ich sonst Spoilern müsste und ich das nicht möchte, ihr sollt euch über die anderen lieber selbst ein Bild machen :)

Die Story

Ich hatte am Anfang Angst, dass mich die Wechsel der Sichtweisen sehr verwirren würden, vor allem, da die Kapitel ja eben so kurz sind. 
Dies war aber überhaupt nicht der Fall, da beide Frauen komplett unterschiedliche Charaktere haben und somit gut auseinander zu halten waren.
Außerdem waren beide Handlungsstränge sehr spannend und gut geschrieben.
Die Geschichte mit Edward war am Anfang bei beiden genau die Gleiche, weswegen sich ab und zu etwas wiederholt hat, obwohl das das Buch ja auch ein bisschen ausmacht.
Die Vergangenheiten von Jane und Emma wurden super erzählt und ich finde es gut, dass alles nicht so Klischeehaft gehalten wurde.
Insgesamt konnte mich die Story von The Girl Before also wirklich überzeugen.

Fazit

Ich kann dieses Buch wärmstens empfehlen, wenn ihr ein spannendes Buch lesen wollt, wo ihr auch oft hinters Licht geführt werdet. 

Bewertung

Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen :)

Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar! :)

11 Mai 2017

{Rezension} Der schwarze Thron - die Schwestern, Kendare Blake

Titel: Der schwarze Thron - die Schwestern (1)
Autor/in: Kendare Blake
Erschienen am: 9. Mai 2017
Verlag: penhaligon
Seiten: 444 Seiten
Format: Paperback
Preis: 14,99€
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Klappentext

Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter
der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den
Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn
besteigen. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden
mit verschiedenen magischen Talenten geboren - doch
nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen
Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher
aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es 
ist ein Kampf um Leben und Tod - und er beginnt in 
der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages ...

Über die Autorin

Kandare Blake studierte in London Creative
Writing, ehe sie ihre Leidenschaft zum Beruf
machte. Die New York Times-Bestsellerautorin hat
bereits mehrere Romane und Kurzgeschichten 
veröffentlicht, darunter die düstere Fantasy-Saga
Der schwarze Thron. Kandare Blake wurde in
Südkorea geboren und lebt heute in Kent,
Washington. Die Tierliebhaberin liebt es zu reisen,
Schokolade zu essen und bei Final Fantasy zu cheaten.

Erster Satz

"Eine junge Königin steht barfuß auf einem Holzblock, ihre Arme sind weit ausgestreckt."

Meine Meinung

Das Cover

Das Cover passt super zu dem Buch. 
Die Krone auf dem Cover ist in einem Kupfer/Rosegold gehalten, welches sehr edel aussieht. 
Jedoch wirkt das Cover durch die schwarzen Schlieren und Raben auch düster.
Dies spiegelt den Inhalt perfekt wieder, da es natürlich um drei Königinnen geht, die Geschichte jedoch sehr düster gehalten ist. 
Insgesamt finde ich, dass das Cover auf jeden Fall überzeugen kann, vor allem, da es zusammen mit dem Cover des zweiten und finalen Teils der Reihe ein ganzes Bild bildet.

Der Schreibstil

Der Schreibstil von Kandare Blake ist sehr angenehm zu lesen. 
Sie schreibt sehr flüssig und schafft es auch gut diese düstere Stimmung und den Hass mithilfe der Atmosphäre rüberzubringen.
Der einzige Kritikpunkt an dem Schreibstil ist, dass es nicht aus der Ego-Perspektive geschrieben ist. 
Normalerweise schreckt mich das bei einem Buch direkt ab, da ich mich dann nicht so gut in die Charaktere hineinversetzen kann, jedoch fiel es mir hier trotzdem überraschend leicht.

Die Charaktere

Wie schon gerade geschrieben, konnte ich mich gut in Mirabella, Arsinoe und Katharine reinversetzen. 
Vor allem Mirabella war mir sehr sympathisch, da sie einen sehr starken Charakter hat. Sie ist sehr mutig und dickköpfig, sie lässt sich nichts von anderen sagen. 
Natürlich wurde ihr das ab und zu zum Verhängnis, aber sie ist trotzdem ein sehr charakterstarker Charakter und ich finde sie eigentlich am sympathischsten von allen dreien.
Danach folgt von der Sympathie her Arsinoe. Sie ist auch sehr eigenständig und lässt sich nicht von anderen herumschubsen. Jedoch ist sie häufig sehr distanziert gewesen und selbst ihrer besten Freundin, Jules, gegenüber nicht gerade eine gute Zuhörerin gewesen.
Katharine fand ich am unsympathischsten, nicht weil sie einen total schlimmen Charakter hat, sondern einfach, weil sie sehr zurückhaltend war und ich sie somit einfach nicht richtig in Erinnerung behalten habe. Sie war zwar da, aber immer sehr schüchtern und ruhig. Sie hat sich auch viel von ihrer "Pflegemutter" Genevieve rumschubsen lassen. Deswegen waren ihre Kapitel eigentlich immer relativ langweilig.

Die Story

Die Geschichte habe ich so in dem Sinne noch nicht gelesen oder gehört, also hier schon einmal ein Lob an Kendare Blake. 
Aber insgesamt war mir die Story an manchen Stellen ein bisschen zu viel Information. 
Ich hatte am Anfang Probleme in die Geschichte hineinzufinden, da die Kapitel immer in den Sichtweisen der drei Königinnen wechseln und ich nicht von Anfang an damit klargekommen bin, welcher Nebencharakter jetzt zu welchem Protagonisten gehört.
Jedoch war dies nach einiger Zeit auch keine große Schwierigkeit mehr und nachdem ich mich einmal hineingefunden hatte, konnte ich es gar nicht mehr weglegen. 
Es war sehr düster, aber trotzdem humorvoll und einfach eine perfekte Kombi.

Fazit

Ich kann das Buch wirklich nur wärmstens empfehlen, wenn ihr eine tolle Fantasy Geschichte lesen wollt!

Bewertung

Ich gebe diesem Buch 4,5 von 5 Punkten, aufgrund des etwas holprigen Starts :)

Vielen Dank an das Bloggerportal für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars! :)

09 Mai 2017

{Kurzrezension} Draw my Life - Der Youtube-Hit, Katie Gordon

Titel: Draw my Life - Der Youtube-Hit
Autor/in: Katie Gordon
Erschienen am: 10. April 2017
Verlag: Heyne
Seiten: 
Format: Paperback
Preis: 9,99€
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Klappentext

Dieses Buch gibt dir die Gelegenheit, die bisher
wichtigsten Ereignisse in deinem Leben in einfachen
Strichzeichnungen festzuhalten - mit allen
bedeutsamen, lustigen, traurigen oder komischen
Momenten.

Alles, was du dazu brachst: einen Stift, ein bisschen
Zeit und Lust an der Erinnerung.

Erster Satz: 

"Dieses Buch gehört:



Male ein Selbstporträt:"


Meine Meinung

Das Cover

Das Cover ist sehr schlicht, aber passt zum Titel, da das Cover die typischen YouTube-Farben (Schwarz, rot und weiß) beinhaltet. 
Außerdem sieht die Schrift aus, als wäre sie selbstgeschrieben, was den Inhalt des Buches natürlich wiederspiegelt.

Der Schreibstil

/ (Außer, dass die Aufgaben gut und verständlich waren, kann man nichts dazu sagen :D)

Die Charaktere 

/ (Da ich selbst der Hauptcharakter bin, kann ich auch hierzu nichts sagen)

Die Story

Die Idee finde ich sehr interessant.
Das Buch hat mich von Anfang an an "Mache dieses Buch fertig" erinnert, jedoch gibt es einige Unterschiede zwischen beiden Büchern. 
Wo man bei "Mache dieses Buch fertig" Aufgaben bewältigen muss, mit welchem man dem Buch Schaden zufügt, zeichnet man in "Draw my life" schöne Erinnerungen und versetzt sich dabei noch einmal in diese Situation hinein.
Die Aufgaben waren sehr gut überlegt und es sind größtenteils echt schöne Erinnerungen, die einem dann wieder ins Gedächtnis kommen.
Ich finde es einfach eine schöne Idee, seine Erinnerungen und schönsten Erlebnisse in einem Buch festzuhalten, so kann man sich das Buch immer mal wieder anschauen und fühlt immer mit, weil es schließlich um einen selbst geht.
Man benötigt außerdem keine richtigen Zeichenvorkenntnisse, da man genau so gut auch einfach Strichmännchen zeichnen kann, die Hauptsache ist ja der Spaß an der Sache und das erinnern.

Fazit

Ich finde, dass sich das Buch lohnt, insofern man genug Zeit findet, sich ein bisschen damit zu beschäftigen. Natürlich braucht es seine Zeit bis das Buch voll ist, aber man muss ja auch nicht alles auf einmal zeichnen.

Bewertung

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Herzen.

Danke an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar! :)