24 Juni 2017

{Rezension} Ich und die Heart-Breakers, Ali Novak

Titel: Ich und die Heartbreakers
Autorin: Ali Novak
Erschienen am: 13. Juni 2017
Verlag: cbt
Seiten: 409 Seiten
Format: Taschenbuch
Preis: 9,99€
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Klappentext

Stella tut alles für ihre kranke Schwester. 
Sogar bis nach Chicago fahren und sich stundenlang
 die Füße platt stehen, um ein Autogramm von Caras
 Lieblings-Boygroup zu ergattern, den Heartbreakers. 
Würg! Aber da muss Stella durch – ihr Geburtstagsgeschenk
 für Cara soll so richtig krachen. Kurioserweise läuft es
 dann komplett anders als gedacht: Stella kommt nicht 
nur mit einem Autogramm zurück, sondern verliebt bis 
über beide Ohren. In wen? OMG! In DEN Oliver Perry
 von den Heartbreakers! Aber darf Stella das? 
Flirten, Glücklichsein und mit der Band
 abhängen – während ihre Schwester
 daheim ums Leben kämpft?

Erster Satz

"Cara umklammerte die aktuelle Ausgabe der People, als sei es die Heilige Schrift."

Meine Meinung

Das Cover

Das Cover finde ich sehr schön gestaltet. Die Models auf dem Cover finde ich gut gewählt, da man sich die Jungs aus dem Buch so in etwas vorgestellt hat. Außerdem wirkt das Cover sehr jugendlich und ist dementsprechend ansprechend für Jugendliche und junge Erwachsene gestaltet.

Der Schreibstil

Der Schreibstil war gut. Ich hatte das Buch innerhalb eines Tages durch und finde es sehr gut geschrieben. Die Spannung wurde größtenteils gut gehalten.
Jedoch wurden leider manche Klischees zu sehr ausgeschrieben, weswegen es sich an manchen Stellen schon gezogen hat.
Sonst war der Schreibstil aber wirklich gut, die Gefühle der Protagonistin, Stella, wurden gut beschrieben und das Buch war trotzdem schnell durch.

Die Charaktere

Stella war mir grundsätzlich ziemlich sympathisch. Jedoch ist ein Kritikpunkt bei ihr, dass sie alles direkt sehr falsch versteht und schnell ausrastet.
Dies sieht man auch direkt zu Beginn des Buches, als sie die Bandmitglieder direkt zur Sau macht.
Außerdem fand ich es während des Lesens ziemlich schade, dass sie ihre Entscheidungen immer auf die Auswirkungen auf ihre Schwester abgewägt hat. Dadurch hat sie viele Dinge "verpasst" und war manchmal auch eine Spaßbremse. Jedoch kann ich dies nur als Leser sagen, ich denke nämlich, dass das ziemlich natürlich ist, wenn ein enges Familienmitglied totkrank ist.
Oliver war mir total sympathisch! Er hat jede Situation mit seinem Humor augelockert und wurde einfach total sympathisch dargestellt! :)

Die Story

Wie schon oben erwähnt, wurden mir zu viele Klischees eingebaut. Wie zum Beispiel, dass es in der Mitte des Buches dann einen Knackpunkt zwischen den beiden Protagonisten, also in dem Fall Stella und Oliver, gabt und dieser Streit sich endlos lange gezogen hat.
Sonst fand ich die Story aber echt schön für zwischendurch, vor allem da diese sonst auch wirklich gut durchdacht war und die Entwicklungen zwischen den Charakteren sehr realistisch waren.
Jedoch wurde nicht gerade viel Spannung erzählt und es ist eher eine schöne, sommerliche Geschichte.

Fazit

Wenn man eine schöne Geschichte für Zwischendurch lesen möchte, ist dieses Buch ideal. Bis auf ein paar Kritikpunkte ist das Buch wirklich schön geschrieben und es lohnt sich auf jeden Fall es zu lesen.

Bewertung

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen! :)

Danke an das Bloggerportal und den cbt-Verlag für das Rezensionsexemplar! :)

31 Mai 2017

{Rezension} Blutrosen - Monika Feth

Titel: Blutrosen
Autorin: Monika Feth
Erschienen am: 17. April 2017
Verlag: cbt
Seiten: 505 Seiten
Format: Hardcover mit Umschlag
Preis: 17,99€
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Klappentext

Romy ist leidenschaftlich verliebt,
als eine Recherche ihr vor Augen führt,
was aus Liebe werden kann:
Sie begegnet der 19-jährigen Fleur,
die sich vor ihrem Freund Mikael und seiner gefährlichen
Eifersucht in ein Kölner Frauenhaus geflüchtet hat.
Gerade als Fleur beginnt, sich dort sicher zu fühlen,
geschieht ein Mord, und sie weiß,
dass Mikael sie gefunden hat.
Für Romy beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit ...

Erster Satz

""Mach dich hübsch", hatte er ihr in Ohr geflüstert."

Meine Meinung

Das Cover

Der Hintergrund des Covers ist in schwarz-weiss gehalten. Die einzigen Farbtupfer des Covers
sind die roten Rosenblätter und die Schrift des Titels. 
Ich finde, dass das Cover dadurch sehr mysteriös und passend zum Titel ausgesucht wurde und dass es sehr gelungen ist. 
Durch diesen Blickfang der Rosenblätter und der Schrift möchte man direkt den Klappentext lesen.

Der Schreibstil

Oh mein Gott. Wie krass war der Schreibstil bitte? 
Das Buch hat über 500 Seiten, weswegen ich davor auch sehr Angst hatte, dass es sich sehr ziehen würde, da ich das Problem oft bei längeren Thrillern habe, dass es sich sehr zieht. 
Jedoch war dies überhaupt nicht der Fall.
Es wurde durchgehend Spannung gehalten und man hat direkt einen Einstieg ins Buch gefunden.
Der Schreibstil ist ebenfalls extrem emotional, man fühlt einfach automatisch mit Fleur mit und vor allem auf den letzten 200-300 Seiten konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und habe extrem mitgefühlt.

Die Charaktere

Fleur kann man nur ins Herz schließen. Wer mir etwas anderes sagt, ist komplett Emotionen-restistend und sollte nicht länger lesen. Sie wird einfach so ängstlich, aber trotzdem mutig dargestellt und ich finde einfach nur toll, wie stark sie trotz ihrer Vergangenheit ist. 
Wenn ich in ihrer Situation gewesen wäre, hätte ich schon längst alle Hoffnung aufgegeben, aber sie hat immer weiter gemacht und ich habe bei ihr echt bei jeder Emotion mitgefühlt.
Auch Romy habe ich total ins Herz geschlossen. Sie unterstützt Fleur trotz des Stresses, den sie dadurch bekommt. Sie ist sehr selbstbewusst beschrieben, und beim Lesen habe ich immer wieder vergessen, dass sie ja erst 18 sein soll, weil sie einfach so erwachsen beschrieben wird.
Ich denke mal nicht, dass ich zu Mikael etwas sagen sollte... Das erklärt sich ziemlich von selbst.

Die Story

Ich finde es super, dass das Buch eine Thematik aufgreift, die für viele Frauen leider der Realität entspricht. 
Die Thematik wurde sehr gut aufgegriffen und umgesetzt und ich will mir gar nicht vorstellen, wie es ist, wenn so eine Brutalität in der eigenen Wohnung herrscht.
"Blutrosen" ist der 3. Teil einer Reihe, welche komplett von Romy handelt, aber ich konnte dieses Buch ohne Probleme und ohne Fragen zu den Vorgängern lesen.
Ich finde es gut umgesetzt, wie Fleur und Romy sich in einem realistischem Tempo anfreunden und wie Fleur sich entwickelt, wie sie die Geschichte erzählt.
Dass Fleur die Geschichte von ihr und Mikael aufschreibt um diese Romy zu geben, finde ich eine super Idee, da so noch mehr Emotionen gezeigt wurden.
Die Ereignisse waren ziemlich unvorhersehbar und plötzlich. Heißt, man dachte gerade, dass das Buch jetzt vielleicht eine positive Wendung nehmen würde, und dann plötzlich passiert etwas, was das Gegenteil beweist.

Fazit

Das Buch war sehr spannend und fließend zu lesen. Ich kann es wirklich nur empfehlen, auch wenn ihr die Vorgänger nicht gelesen habt! :)

Bewertung

Ich gebe 5 von 5 Sternen.

Danke an das Bloggerportal und den cbt-Verlag für das Rezensionsexemplar! :)

29 Mai 2017

{Rezension} Er & Sie - Eine Liebe in Paris, Marc Levy

Titel: Er & Sie - Eine Liebe in Paris
Autor/in: Marc Levy
Erschienen am: 22. Mai 2017
Verlag: blanvalet
Seiten: 324 Seiten
Format: Paperback
Preis: 14,99€
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Klappentext

Es war einmal 
in Paris ...

Sie ist Schauspielerin. Er ist Schriftsteller.
Sie heißt Mia. Er heißt Paul. Sie ist eine Engländerin
aus London. Er ist ein Amerikaner aus Los Angeles.
Sie versteckt sich in Montmartre. Er lebt in Marais.
Sie hat sehr viel Erfolg. Er nicht wirklich. Mia ist sogar
ein weltweit gefeierter Star, aber Paul hat noch nie
von ihr gehört, weil er in seiner ganz eigenen Bücherwelt
lebt. Beide fühlen sich einsam, bis sie sich eines
Tages in einem kleinen Restaurant begegnen. Obwohl Paul
sie zum Lachen bringt und er Mias Ungeschicklichkeit
unwiderstehlich findet, wissen beide, dass
sie sich nicht verlieben dürfen ...

Über den Autoren

Marc Levy wurde 1961 in Frankreich
geboren. Nach seinem Studium in Paris
lebte er in San Francisco. Mit siebenund-
dreißig Jahren schrieb er für seinen Sohn
seinen ersten Roman, Solange du da bist,
der von Steven Spielberg verfilmt und 
auf Anhieb ein Welterfolg wurde. Seitdem
wird Marc Levy in fünfundvierzig Sprachen
übersetzt, und jeder Roman ist ein
internationaler Bestseller. Marc Levy lebt
zur Zeit mit seiner Familie in New York.

Erster Satz

"Der Regen troff von den Dächern und Fassaden, den Autos und Bussen, den Bürgersteigen und Fußgängern."

Meine Meinung

Das Cover

Das Cover ist in schwarz weiß gehalten, wodurch der Fokus auf die Schrift gelenkt wird. Im Hintergrund ist ein Paar zu sehen, welches sehr glücklich aussieht. 
Insgesamt wirkt das Cover sehr ansprechend und erweckt Aufmerksamkeit, da die Schrift so gut raussticht.

Der Schreibstil

Ich habe es am Anfang leider schwierig gehabt in das Buch reinzukommen. Ich finde, dass der Anfang sehr schleppend war, und das war nicht der Fall aufgrund einer spät einsetzenden Handlung. Dies war nämlich auf keinen Fall der Fall, denn die Handlung hat sehr früh eingesetzt. 
Insgesamt hat mir aber während des gesamten Buches die Spannung und Abwechslung gefehlt.
Das Buch ist aus der 3. Person geschrieben, und ich finde, dass diese Tatsache das Buch etwas langweilig gemacht hat, trotz der kursiv gedruckten Gedankengänge ab und zu. 
Es war jedoch ziemlich emotional geschrieben und das wurde auch super umgesetzt, also ein großer Pluspunkt dafür. 
Jedoch gibt es noch einen großen Nachteil, der für mich persönlich meinen Lesefluss sehr gestört hat.
Obwohl Paul und Mia schon miteinander geschlafen haben und sich öfter getroffen haben, Siezen sie sich trotzdem noch. 
Das hat mich irgendwie total aus dem Konzept gebracht, da ich das einfach sehr unpersönlich finde.

Die Charaktere

Mia fand ich am Anfang total sympathisch. Sie ist eine unglückliche und verletzte Frau, die sich einfach eine Änderung in ihrem Leben wünscht. Sie ist jedoch sehr selbstsicher und bestimmt. Das, finde ich, sind gute Charakterzüge. 
Jedoch wurden diese ab und zu ein wenig zu sehr betont und wie sie mit Paul gesprochen hat, fand ich teilweise schon echt arrogant und eingebildet. 
Paul ist sehr zurückhaltend. Insgesamt ist er mir auch eher ein Rätsel geblieben, da man nicht viel über ihn und seine Gefühlswelt erfährt. Deshalb finde ich, dass Paul eigentlich ein ziemlich flach gehaltener Charakter ist.

Die Story

Die Story finde ich relativ eintönig. Es war relativ vorhersehbar, außerdem fehlte mir die Spannung und der Reiz bei dem Buch.
Alles war ziemlich langweilig gehalten, vor allem die Treffen wirkten auf mich ziemlich unpersönlich. Marc Levy versucht zwar die Spannung durch ein paar Ereignisse anzukurbeln (Achtung: Spoiler!), wie zum Beispiel eine Polizeifestnahme der beiden Protagonisten, jedoch wirkte das nicht so richtig auf mich.
Insgesamt muss ich also leider sagen, dass ich auch die Story sehr flach fand.

Fazit

Das Buch hatte großes Potenzial, jedoch scheiterte es ein wenig an der Umsetzung.

Bewertung

Ich gebe dem Buch 2,5 von 5 Sternen.

Danke an den blanvalet-Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar! :)

27 Mai 2017

{Rezension} Storm Heart - Die Rebellin, Cora Carmack

Titel: Storm Heart - Die Rebellin
Autorin: Cora Carmack
Erschienen am: 22. Mai 2017
Verlag: Oetinger
Seiten: 464 Seiten
Format: Hardcover
Preis: 19,99€
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Klappentext

Blicke dem Sturm in die Seele und finde dein Herz! Von der jungen Königstochter Aurora wird erwartet, dass sie ihre besonderen Fähigkeiten nutzt, um ihr Volk vor den zerstörerischen Stürmen zu schützen. Was keiner weiß: Noch hat Aurora diese Fähigkeiten nicht. Um ihr Geheimnis zu wahren, scheint eine arrangierte Heirat der einzige Ausweg. Doch bevor es dazu kommt, flieht sie aus dem Palast und schließt sich einer Gruppe von Sturmjägern an. Während sie eine ganz besondere Verbindung zu Stürmen findet, läuft sie Gefahr, ihr Herz zu verlieren.
Ein opulenter Auftakt zur Stormheart-Trilogie mit einem spannenden Kampf gegen Naturgewalten!

Erster Satz

"So viele Jahre hatte er auf diesen Tag gewartet."

Meine Meinung

Das Cover

Ich finde das Cover sehr harmonisch, da die Farben sehr gut harmonieren und es insgesamt einfach harmonisch aussieht. Die Frau auf dem Cover kann ich mir gut als Aurora (kurz Rora) vorstellen, da ich sie mir so auch im Buch vorgestellt habe.
Die Meinungen bei dem Cover gehen eigentlich bei allen sehr weit auseinander, aber ich muss sagen, dass ich es echt schön finde.

Der Schreibstil

Der Einstieg in das Buch ist mir super gelungen, da es von Anfang an relativ spannend und gut zu lesen ist. Als ich das Buch angefangen habe, dachte ich mir erst, dass der Schreibstil nicht so gut ist, da das Buch aus der 3. Person geschrieben ist. Jedoch war dies auf keinen Fall der Fall. Durch die 3. Person wurde die Situation immer gut beschrieben und man konnte sich trotzdem in die Gefühle der Charaktere hineinversetzen.

Die Charaktere

Aurora wurde sehr gut beschrieben. Man erhält viele Einblicke in ihre Gedanken und kann sich dadurch sehr gut in sie hineinversetzen. Sie war mir so gut wie von Anfang an sympathisch und ist eine sehr mutige, starke Protagonistin.
Lock fand ich auch schon zu Beginn total sympathisch. Er ist einer von den Sturmjägern und übernimmt die Ausbildung von Rora. Der Leser bekommt auch hier einen guten Einblick in seine Gefühlswelt.
Die anderen Charakter hätte man ein bisschen besser ausarbeiten können, da sie mir an manchen Stellen zu flach gehalten waren.

Die Story

Ich finde die Story extrem gut, da ich noch nie ein Buch gelesen habe, in welchem Stürme fast schon wie Menschen charakterisiert werden.
Die Stürme haben in dem Buch eine Seele und ein Herz, und ich finde das alles einfach unglaublich spannend.
Die Geschichte von Aurora und Cassius, Aurora und Lock finde ich auch gut ausgearbeitet.
Alles geschah in einem realitätsnahen Tempo und wirkte somit auch relativ realistisch.

Fazit

Ich kann das Buch weiterempfehlen, vor allem der Schreibstil und die Story sind der Hammer und über ein paar Makel kann man schon hinweg sehen :)

Bewertung

Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen.

Danke an Vorablesen und den Oetinger-Verlag für das Rezensionsexemplar :)

20 Mai 2017

{Rezension} Niemand wird sie finden, Caleb Röhrig

Titel: Niemand wird sie finden
Autor: Caleb Röhrig
Erscheint am: 22. Mai 2017
Verlag: cbj
Seiten: 409 Seiten
Format: Paperback
Preis: 14,99€
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Klappentext

Zwei können ein Geheimnis bewahren,
wenn einer von beiden tot ist.

Flynns Freundin January ist verschwunden. Die Polizei 
vermutet ein Verbrechen und stellt Fragen, die Flynn nicht
beantworten kann. Alle Augen sind auf ihn gerichtet,
schließlich war - ist - er ihr Freund und sie waren in der 
Nacht vor ihrem Verschwinden zusammen ...
Ein grausamer Mord scheint die naheliegende Erklärung zu
sein. Doch die Aussagen von Mitschülern und Freunden
zeichnen ein völlig fremdes Bild von dem Mädchen, das
Flynn so gut zu kennen glaubte. Er muss herausfinden, was
mit January geschehen ist, ohne dabei zu verraten, dass er 
ebenfalls ein Geheimnis hat. Vor seinen Eltern. Vor seinen
Freunden. Und vor allem vor sich selbst ...

Über den Autoren

Caleb Röhrig, geboren in Ann Arbor, Michigan,
ist Autor und TV-Producer. An chronischem 
Fernweh leidend, hat er bereits in Chicago,
Los Angeles und der finnischen Hauptstadt
Helsinki gelebt. Er hat über dreißig Länder be-
reist und kann Empfehlungen abgeben, wie man
trotz eines bescheidenen Budgets die schönsten
Orte zu sehen bekommt. Als ehemaliger Schau-
Spieler kann er auch Kameraerfahrung vorweisen.
Er trat in Film und Fernsehen auf und bewegte
sich sieben Jahre lang in der schrägen Welt des
Reality-TV. Um seinen Lebensunterhalt zu ver-
dienen, harrte er unter anderem nur in Unter-
wasche in einem winterlichen Maisfeld aus, feierte
mit einem waschechten Rockstar rauschende
Partys, plauderte mit einem skandalgebeutelten
Politiker und musste sogar vor einem wütenden
Strauß fliehen. Niemand wird sie finden ist sein
erster Roman. 

Erster Satz

"Im Vorgarten meines Nachbarn lag eine Leiche."

Meine Meinung

Das Cover

Ich finde, dass das Cover sehr gelungen ist.
Das Cover ist sehr düster gehalten, da nur dunkle Töne benutzt wurden. Im Hintergrund des Schriftzugs ist ein Mädchen mit geschlossenen Augen zu sehen. Die Haare sind braun, weswegen das Mädchen auf dem Cover nicht January darstellen kann, da sie als blond beschrieben wird.
Die Handlung des Buches wird trotz dieser Tatsache auf dem Cover dargestellt, da das Mädchen missbraucht und tot aussieht.

Der Schreibstil

Ich habe seit der Mayhem-Reihe kein Buch mehr gelesen, welches ich so schnell gelesen habe. (Apropos, der dritte Teil kommt in einem Monat raus *-*) Auf jeden Fall waren diese knapp 400 Seiten nur gefühlt wie 100 Seiten höchstens. Nicht aufgrund der Handlung, denn es passiert so einiges, sondern einfach deswegen, weil es so flüssig und spannend geschrieben ist.
Man muss einfach mitfühlen und mitfiebern, wer es getan haben könnte und was mit January passiert ist.

Die Charaktere

Flynn ist mir sehr sympathisch gewesen. Er war zu Beginn einfach extrem unsicher aufgrund seines Geheimnisses, nämlich deswegen, weil er (Achtung: Spoiler) schwul ist. Er weiß nicht, wie er es seinen Eltern, seinen Freunden, geschweige denn seiner Freundin January sagen soll.
Am Anfang denkt er, dass es nur eine Phase sei, jedoch merkt er direkt zu Beginn des Buches, dass es stimmt. Er wird im Verlauf des Buches aber immer selbstbewusster und weiß schnell, dass er sein Coming Out nun bringen muss.
Insgesamt ist er ein sehr sympathischer Protagonist, und es hat mir viel Spaß gemacht, aus seiner Sicht die Geschichte zu verfolgen.
Kaz finde ich auch total cool. Er ist sehr humorvoll und kommt im Buch auch sehr mitfühlend und hilfsbereit rüber.
January, bzw. die Rückblicke und Erzählungen von ihr, kann ich trotz des ganzen Buches nicht richtig einschätzen, da sie von jedem anders beschrieben wurde. Jedoch spielt das auch keine große Rolle, da man als Leser so oder so mitfiebert, was mit ihr geschehen ist, einfach nur aus Mitleid wegen Flynn.

Die Story

Als January verschwindet, nimmt die Story sehr viele wichtige Themen auf. 
Das Coming Out, sich darüber im Klaren sein, dass man homosexuell ist, Vergewaltigung und vieles mehr.
Alle diese Themen wurden perfekt in die Story eingebaut und es war auf keinen Fall zu viel Input. Aufgrund dieser vielen Themen ist das Buch sehr realitätsnah geschrieben und auch immer sehr spannend geblieben.
Es war außerdem sehr spannend zu lesen, wie Kaz und Flynn vorgehen um January zu finden. Die Entwicklung der beiden miteinander finde ich perfekt umgesetzt.
Auch mit dem Ende habe ich nicht gerechnet, weswegen mich das Buch mit dem plötzlichen Wandel der Ereignisse noch einmal überraschen konnte.

Fazit

Das Buch ist perfekt für Zwischendurch, da es keine schwierige Lektüre ist, aber man es trotzdem nicht aus der Hand legen kann.

Bewertung

Ich gebe dem Buch auf jeden Fall 5 von 5 Sternen.

Danke an den cbj-Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar! :)

17 Mai 2017

{Rezension} Mein Leben als Zucchini, Gilles Paris

Titel: Mein Leben als Zucchini
Autor/in: Gilles Paris
Erschienen am: 23. Januar 2017
Verlag: Knaus
Seiten: 237 Seiten
Format: Hardcover
Preis: 14,99€
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Klappentext

Nicht jeder hat
das Glück ein
Waisenkind zu sein!

Zu diesem Schluss kommt der kleine Icare,
Spitzname Zucchini, als er nach dem tragischen Tod
seiner Mutter in ein Kinderheim eingewiesen wird. 
Zum ersten Mal findet Zucchini Freunde - und entdeckt,
dass das Leben trotz trauriger Erlebnisse unglaublich
witzig, bunt und aufregend sein kann.

Dieses lebenskluge Buch erinnert daran,
wie großmütig und nachsichtig die Kinder dieser Welt
mit den Erwachsenen sind.

Über den Autoren

Gilles Paris wurde am 5. April 1959 im
französischen Suresnes geboren. Nach anfäng-
lichem Studium der Wirtschaftswissenschaften
arbeitete er drei Jahre lang als Dokumentar im
Ministerium für Jugend und Sport. Er verbrachte
längere Zeit in Sierra Leone und Griechenland,
bevor er nach Paris zurückkehrte. Nach Stationen
bei verschiedenen Buchverlagen arbeitet er heu-
te als Journalist. Sein Roman Mein Leben als 
Zucchini erschien erstmals 2004 bei Knaus und
wurde von Claude Barras verfilmt.

Erster Satz

"Seit ich denken kann, will ich den Himmel umbringen wegen Mama, weil sie immer sagt: "Der Himmel, mein Kleiner, der ist so groß, damit wir nie vergessen, wie klein unsereins daneben ist.""

Meine Meinung

Das Cover

Das Cover finde ich nicht hübsch. Ich finde es eher gruselig :D Die Figuren darauf sehen einfach vom Stil her nicht hübsch aus und insgesamt sieht es sehr kindlich aus.
Als ich das Buch das erste Mal beim Bloggerportal gesehen habe, dachte ich mir erstmal nichts dabei, da ich das Cover und den Titel nicht so ansprechend fand, aber der Klappentext und die Bewertungen haben mich dann trotzdem überzeugt es anzufragen, obwohl ich es mir wahrscheinlich nicht selbst gekauft hätte :D

Der Schreibstil

Das Buch ist aus der Sicht von Icare, von seinen Freunden Zucchini genannt, geschrieben, weswegen die Sätze nicht gerade eine literarische Hochleistung sind. Aber genau das macht das Buch aus und ich finde es immer wieder toll Bücher aus der Sicht von "kleineren" Kindern zu lesen, da die Kinder das Meiste nicht verstehen und alles anders auffassen.
Insgesamt hat mich aber der Schreibstil schon überzeugen können, da man trotzdem alles verstanden hat, was passiert hat und gerade durch dieses Sicht eines Kindes fühlt man umso mehr mit.
Das Buch ist sehr lustig und emotional geschrieben.

Die Charaktere

Es ist total seltsam, während des Lesens nichts genaues über die Charaktere zu erfahren. Man erfährt eigentlich nur die Vergangenheit und die Persönlichkeit der einzelnen Kinder, aber wie alt sie sind, was genau in der Vergangenheit passiert ist und so weiter erschließt sich einem nicht, aber dieses Mysteriöse finde ich grandios umgesetzt.
Zucchini ist einfach total süß beschrieben und man kann ihn einfach nur ins Herz schließen.
Wenn er weint, egal ob vor Freude oder Trauer, hätte ich jedes Mal mitweinen können, da die Emotionen von ihm einfach so gut beschrieben waren.

Die Story

Insgesamt war auch die Story sehr emotional geschrieben.
Zu Beginn weiß man noch nicht, wie das Buch enden sollte, da eigentlich nur alles von dem Alltag eines Waisenkindes erzählt wurde, welches natürlich lustig und aufregend und emotional war.
Jedoch war die Story perfekt ausgesucht und umgesetzt.
Ich will auch gar nicht zu viel von der Story Spoilern, ich kann nur sagen, dass ich zum Schluss sehr glücklich war und während des kompletten Buches mitgefiebert und mitgefühlt habe.

Fazit

Jeder soll dieses Buch lesen! Auf diesen 240 Seiten waren so viele Emotionen und Hoffnungen enthalten, dass es echt wunderschön zu lesen war.

Bewertung

Für dieses tolle Buch gebe ich ohne viele Worte 5 von 5 Sternen.

Danke an das Bloggerportal und den Knaus-Verlag für das Rezensionsexemplar! :)

13 Mai 2017

{Rezension} June - Miranda Beverly-Whittemore

Titel: June
Autor/in: Miranda Beverly-Whittemore
Erschienen am: 8. Mai 2017
Verlag: Insel
Seiten: 560 Seiten
Format: Paperback
Preis: 15,95€
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Klappentext

Die funkelnde Welt von
Hollywood, die Wucht der großen
Liebe und eine Intrige, die alles
zum Einsturz bringen kann

Es ist 1955, der Sommer, der für die
Kleinstadt St. Jude in Ohio immer unvergessen
bleiben wird: Hollywood kommt in die Stadt.
Alle Bewohner sind höchster Aufregung,
nur June lässt der Rummel kalt; die junge
Frau ist ganz und gar mit ihrer anstehenden 
Hochzeit beschäftigt. Doch dann trifft sie
auf Jack Montgomery, den großen Filmstar,
und plötzlich stehen all ihre Pläne kopf.

Über die Autorin

Miranda Beverly-Whittemore, 
geboren 1976, verbrachte als Tochter eines
Anthropologen einen Teil ihrer Kindheit
im Senegal. Zurück in Nordamerika, besuchte
sie ihre Großmutter regelmäßig in Ohio
und ließ sich von deren Kleinstadt zu June
inspirieren. Heute lebt Miranda Beverly-
Whittemore mit ihrer Familie in Brooklyn.

Erster Satz

"Nicht alle Häuser träumen."

Meine Meinung

Das Cover

Auf dem Cover ist eine junge Frau auf einem Fahrrad, welche auf einer Brücke steht, zu sehen.
Die Farbgebung ist sehr schlicht gehalten und insgesamt sieht das Cover sehr schlicht, aber schön aus.
Da das Buch ja zur Hälfte aus der Sicht von 1955 passt auch die Aufmachung der Frau super zum Inhalt der Geschichte.
Insgesamt finde ich das Cover sehr gelungen und schön.

Der Schreibstil

Der Schreibstil war zu Beginn sehr kompliziert, da die Sätze sehr lang und ausformuliert waren.
Jedoch habe ich mich da schnell dran gewöhnt und kam auch mit dem Schreibstil klar. 
Jedoch ist das Buch auch sehr gehoben und somit auch ein bisschen kompliziert und verwirrend geschrieben, da man manchmal den Zusammenhang verloren hat.
Außerdem wurde mir die Spannung nicht unbedingt gegeben die ganze Zeit über, also es gab viele Stellen, die sich sehr gezogen haben.
Außerdem ist das Buch nicht in der Ich-Perspektive geschrieben, weswegen ich mich nicht so gut in die Charaktere und Handlungen hineinversetzen konnte.

Die Charaktere

Cassie war mir eigentlich ziemlich unsympathisch zu Beginn.
Sie war ziemlich schnell sehr beleidigend und insgesamt sehr in sich zurückgezogen. Ich finde, dass Charaktere immer eine gewisse Stärke zeigen müssen, was dann später auch einigermaßen kam.
June, also Cassies Großmutter, fand ich auch sehr sympathisch, da sie die genannte gute Charakterstärke hat. Sie wirkt ab und zu etwas arrogant, jedoch nicht zu viel, sondern eher von sich selbst überzeugt.

Die Story

Die Story war für mich von Anfang an irgendwie vorhersehbar, da zu Beginn eigentlich schon die ganze Handlung der Geschichte verraten wurde.
Abgesehen davon war die Story aber sehr gelungen, mit den Intrigen und den Geheimnissen des Ortes.
Es war auch sehr spannend Cassie und June bei ihrer Reise zu begleiten.

Fazit

Ich kann das Buch als Zwischendurch-Lektüre empfehlen, jedoch fand ich es nicht sehr prägnant.

Bewertung

Ich gebe dem Buch 3,5 von 5 Sternen.

Danke an vorablesen.de und den Insel-Verlag für das Rezensionsexemplar! :)